Kammer 3

BEING PINK AIN'T EASY

von Joana Tischkau

Performance

Eine Tanz-Performance

Pink people wanna know if other pink people like hip-hop
how can it still be hip-hop?
That’s like asking, if Black people like
Dirty Harry
is he still Clint Eastwood?
(Greg Tate)

Gangstas, Pimps und Hoes: Die US-Rap-Welt ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Als Schwarze Künstler wie Cam’ron und Kanye West in den frühen 2000ern einen Modetrend aus rosa Plüsch, Fell und Velours lostraten, bewiesen sie, dass sogar Barbies Lieblingsfarbe dem Image heterosexueller Maskulinität nicht schaden konnte. Die Choreografin Joana Tischkau nimmt dies zum Anlass, die Fragilität sozialer Konstruktionen wie Race und Gender sichtbar zu machen: Inwieweit werden Körper des „Anderen“ genutzt, um die strukturelle Macht weißer Cis-Männlichkeit zu festigen?

In englischer Sprache.


Konzept und Choreografie Joana Tischkau Performance Rudi Äneas Natterer Dramaturgie und Künstlerische Mitarbeit Nuray Demir, Elisabeth Hampe Sound Design Frieder Blume Bühne Inga Danysz Licht Juri Rendler Kostüm Nadine Bakota Produktionsleitung Lisa Gehring

Eine Produktion von Joana Tischkau in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE, Münchner Kammerspiele und Künstlerhaus Mousonturm im Rahmen der Tanzplattform Rhein-Main. Die Tanzplattform Rhein-Main, ein Projekt von Künstlerhaus Mousonturm und dem Hessischen Staatsballett wird ermöglicht durch den Kulturfonds Frankfurt Rhein Main und gefördert vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stiftungsallianz [Aventis Foundation, BHF BANK Stiftung, Crespo Foundation, Dr. Marschner-Stiftung, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main]. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt. Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.