HAJUSOM: PERFORMANCE ALS EMPOWERMENT

Kongress

Sonntag, 18.10. / 11:00 - 14:00 / KAMMER 3

Wie kann die Beschäftigung mit Kunst und zeitgenössischer Performance als Empowerment wirken? Was kann Partizipation und wie gelingt sie in der Kunstvermittlung? In dem transnationalen Kunstprojekt Hajusom arbeiten seit 1999 jugendliche Geflohene und junge Künstlerinnen und Künstler zusammen und schaffen preisgekrönte Performances. Hajusom soll als Beispiel eines Projekts dienen, das Leben und Kunst verbindet, wo soziale Arbeit „wie nebenher“ passiert. Es werden seine künstlerische Arbeit und Formate, der generationsübergreifende Ansatz und die Struktur vorgestellt, seine Didaktik zeitgenössischer und transnationaler Kunstvermittlung erläutert und ein gemeinsam zu bestimmendes Thema gemeinsam praktisch künstlerisch erarbeitet. Eine kleine Präsentation wird die Arbeit abschließen.

Leitung: Zandile Darko (Hajusom), Farzad Fadai (Hajusom)


Zandile Darko
studierte Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg und der Universtiy of Ghana studiert und ist derzeit Studentin der London International School of Performing Arts. Seit 2010 ist sie Performerin bei Hajusom. Von 2009 bis 2014 war sie freie Schauspielerin bei Label Noir, einem afro-deutschen / schwarzen Theaterensemble in Berlin. Ihr theoretisches und künstlerisches Interesse gilt den Fragen und Möglichkeiten der Identitätskonstruktionen in transkulturellen Zusammenhängen.

Farzad Fadai * 1988 in Teheran/Iran ist seit 2009 im Ensemble von Hajusom auf der Bühne, übersetzt für die Neuen Sterne und wirkt für die Neuankömmlinge bei Hajusom als Mentor und Vermittler. Er leitet die außerdem zwei Nachwuchsgruppen bei Hajusom. Seine erste Produktion war Hajusom in Bollyland.

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(c) Hajusom e.V., Lutz Saure


18. Oktober 2015