Kammer 3

HELLAS MÜNCHEN

EIN PROJEKT VON ANESTIS AZAS UND PRODROMOS TSINIKORIS / IN DEUTSCH UND GRIECHISCH, MIT ÜBERTITELN

Inszenierung: Prodromos Tsinikoris, Anestis Azas

Schauspiel

In keiner anderen Stadt Deutschlands wohnen so viele GriechInnen wie in München. Viele kamen in den 1960ern als „Gastarbeiter“ oder auf der Flucht vor der Militärdiktatur. In den letzten Jahren stieg, in Folge der andauernden Wirtschaftskrise, die Zahl der in Deutschland lebenden GriechInnen erstmals wieder an. Zahlreiche junge GriechInnen zählen zur Generation der „Working Poor“ – qualifizierte Frauen und Männer, die sich mit mies bezahlten Jobs durchschlagen müssen. Ist das, was in Griechenland zur traurigen Normalität geworden ist, auch in München für viele Alltag? Das Regieteam Azas / Tsinikoris begibt sich auf die Suche nach den vielfältigen griechischen Communities in München und entwirft ein Bild der Münchnerisch-Griechischen Geschichte, jenseits von Klischees. Geschichten von MünchnerInnen aus Griechenland.


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Mit

Prodromos Tsinikoris

und den Münchner Bürger*innen

Valantis Beinoglou, Angelos Georgiadis, Aikaterini Softsi

Inszenierung

Anestis Azas, Prodromos Tsinikoris

Bühne

Eleni Stroulia

Kostüme

Eleni Stroulia

Musik

Panos Manouilidis, Panos Manouilidis

Dramaturgie

Christine Milz, Martin Valdés-Stauber

Koproduziert von

Athens & Epidaurus-Festival
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Premiere am 16. März 2018

pressestimmen

„Im Publikum sitzen an diesem Abend viele Menschen mit griechischen Wurzeln, viele Freunde und Verwandte der drei Laiendarsteller auf der Bühne. Der Zwischenapplaus ist lauter als sonst. Sie wirken erfreut, wahr- und ernst genommen zu werden und ihre Geschichte auf der Bühne eines renommierten Theaterhauses zu sehen. Am Ende klatschen sie und singen mit den Darstellern ‚Nie wieder 2. Liga, nie wieder Abstieg.‘ Nicht auf den Fußball, sondern auf ihr Leben gemünzt.“ (taz, Annette Walter)

„Wie die Realität aussieht, zeigt das Projekt „Hellas München“. Die Regisseure Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris verstecken hinter der witzig-charmanten Oberfläche dieses kurzweiligen Abends ernste Schicksale und erhellende Einsichten. (…) Besser kann Integration nicht gelingen, beim Zeus! Großer Jubel.“ (Tagszeitung, Alexander Altmann).

„Azas und Tsinikoris laden ein zum großen Umarmen, meiden erfolgreich die meisten Vorurteile, die wir gegenseitig pflegen, rütteln aber zum Glück nicht an einem der populärsten Klischees: Griechen sind sehr, sehr freundliche Menschen.“ (Mathias Hejny, Abendzeitung)

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