Haus der Kunst

THESE TEENS WILL SAVE THE FUTURE

Inszenierung: Verena Regensburger

Performance

Eine Veranstaltung der Münchner Kammerspiele im Haus der Kunst

„Wir haben es satt, dass immer nur über uns gesprochen wird und wir nicht zu Wort kommen! Denn wir sind verdammt nochmal wütend und wir sind enttäuscht – von der Erwachsenengeneration, von Politiker*innen, die sich ihrer Verantwortung entziehen. Demokratie ist nichts, das man geschenkt bekommt! Ungerechtigkeit hört erst auf, wenn auch die sich ändern, die davon profitieren! Es müssen dringend Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe getroffen werden! Und wir können uns Euren Pessimismus nicht mehr leisten! Hört auf zu sagen, dass alles schon zu spät ist. Hört auf zu sagen, dass alles viel zu kompliziert ist! Macht es Euch nicht so einfach! Wir haben eine Neuigkeit für Euch: Wir werden die Zukunft nicht retten! Nicht, wenn Ihr uns nicht zuhört. Und nicht, wenn Ihr nicht versteht, dass zuhören allein nicht ausreicht. Ihr müsst handeln. Mit uns! Tut endlich was! Leute, lasst das Glotzen sein! Reiht Euch in die Demo ein!

Überall auf der Welt gehen junge Menschen auf die Straße: Für eine gerechtere Welt und für dringende Maßnahmen gegen die Klimakatastrophe. Auch in München organisieren sich tausende Jugendliche, die vor allem die Erwachsenen-Generation und Politiker*innen adressieren und zum Handeln auffordern. Auf diesen Demonstrationen begegneten der Regisseurin Verena Regensburger Teenager, die für ihr Recht auf eine lebenswerte Zukunft kämpfen. Es entstanden erste Ideen zu einem Theaterabend, der sich mit der Wut, der Enttäuschung und dem Protest junger Menschen auseinandersetzt. Aus Gesprächen mit knapp 30 politisch engagierten Jugendlichen wurden Texte entwickelt: Anklagen, Forderungen und Handlungsmöglichkeiten. Der Abend fragt danach, wie wir generationsübergreifend handeln können: Wie können wir das Gefühl der Ohnmacht angesichts der nahenden Katastrophe überwinden? Welche Allianzen können wir schließen? Wie kann aus Gemeinschaft neue Hoffnung entstehen? Ein Abend über eine Zukunft, die uns alle angeht.


ACHTUNG:
In der Aufführung kommen stroboskopähnliche Lichteffekte zum Einsatz.

HINWEIS:
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Bei den Vorstellungen am 09.10.2019 und 18.10.2019 handelt es sich um Schulvorstellungen.

Diese Produktion ist nur im September und Oktober 2019 an den Kammerspielen zu sehen.

Mit

Natalie Albertshofer, Amelie Luisa Althaus, Emma Beblo, Lilli Biedermann, Helena Borst, Moritz Brand, Maria Dendorfer, Jamila Gebhard, Helena Gregorian, Vivien Henning, Anna Hoffmann, Kaspar Huber, Lilian Marie Luise Karger, Konstantin Kloppe, Thyra Kolde, Juri Kößler, Leopold Nüssler, Thilda Otto, Frida Pfeiffer, Agnes Pfeiffer, Thalia Schoeller, Flurina Schuster, Mira Sökefeld, Marlene Anna Taler, Ira von Büdingen, Lilli von Hehn

Text

Ensemble, Anna Gschnitzer, Verena Regensburger

Statisterie

Gast N.N.

Video

Nicole Marianna Wytyczak

Sound

Jonny-Bix Bongers

Inszenierung

Verena Regensburger

Bühne

Marie Häusner

Licht

Diana Dorn, Weronika Patan

Kostüme

Veronika Schneider

Dramaturgie

Anna Gschnitzer

In Kooperation mit

Haus der Kunst
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Uraufführung am 27. September 2019

pressestimmen

„Regensburger erhält bei aller Form die unmittelbare Wucht dieser jungen Menschen, die die Zuschauer schließlich auch in sehr direkten Begegnungen zu einem ganz persönlichen Nachdenken auffordern. Kurz nur, denn es muss weitergehen: „We are unstoppable, a better world is possible!“ Diesen Abend verlässt man erfüllt von Hoffnung.“ (Egbert Tholl - Süddeutsche Zeitung)

„Auf der Bühne eint alle die Leidenschaft für ihre Zukunft, die sie sich nicht von denjenigen zerstören lassen wollen, die jetzt die Macht haben. Es soll sich was bewegen, fordern sie, ohne mahnenden Zeigefinger, denn die Jugendlichen geben zu, auch nicht perfekt zu sein. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass sich Erwachsene einiges abschauen könnten – vor allem Hartnäckigkeit und Leidenschaft, die viele Ältere gegen Bequemlichkeit und Zynismus eingetauscht haben.“ (zeitonline.de)

„„Wir sind vielleicht keine Profis“, heißt es einmal. „Aber wir erkennen globale Zusammenhänge.“ Zuhören lohnt sich. Am Ende wird sogar das Kettenkarussell wieder in Betrieb genommen. Langer heftiger Applaus.“ (Münchner Merkur)

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