Treffpunkt/Meeting point Kammer 2

PILLOW TALK

VON BEGÜM ERCIYAS / IN ENGL. SPRACHE, EINLASS ALLE 20 MIN.

Gastspiel

In den Performances der Choreographin Begüm Erciyas geht es häufig um die Kraft der Stimme und den Akt des Sprechens. Wir sind es gewohnt, in diesem Medium persönliche Überzeugungen und Gefühle auszudrücken. Aber im digitalen Zeitalter sind wir immer öfter unsicher, wer mit uns spricht – eine Person oder eine Maschine? In „Pillow Talk“ tritt das Publikum inmitten einer Kissenlandschaft in einen Dialog mit einer* virtuellen Gesprächspartner*in. Die künstliche Stimme nimmt abwechselnd die Rollen einer* Vermittler*in, einer* Begleiter*in, eines Spiegels ein. Mit jedem Wort verändert die Unterhaltung ihre Gestalt. Eindrücke und Einschätzungen werden ausgetauscht. Zwischendurch ein Nickerchen, während die Zeit verrinnt. „Pillow Talk“ lädt ein zu einer intimen Beziehung mit dem Nicht-Humanen.


Konzept & künstlerische Leitung Begüm Erciyas Szenografie Elodie Dauguet Lichtdesign Jan Maertens Sounddesign Adolfina Fuck Interface Entwickler Ruben van de Ven Dramaturgie Marnix Rummens Mitarbeit Skript Adolfina Fuck, Katja Dreyer, Dennis Deter, Hermann Heisig, Jean-Baptiste Veyret-Logerias Produktionsleitung & PR Barbara Greiner Künstlerische Beratung David Weber-Krebs Assistenz Špela Tušar Rechercheunterstützung Robert M. Ochshorn, Holger Heissmeyer, Ewa Bankowska, Jozef Wouters, Diego Agulló, Vincent Roumagnac, Taro Inamura, Michael Spranger

Produktion Begüm Erciyas, Platform 0090 Unterstützt durch die Fondation d’entreprise Hermès im Rahmen des New Settings Program Koproduktion Kunstenfestivaldesarts Brussels, STUK Leuven, PACT Zollverein Essen, Centre Dramatique National Nanterre-Amandiers, Next festival International Mit Unterstützung von kunstencentrum BUDA, Kortrijk und Radialsystem Berlin Rechercheunterstützung wp Zimmer Antwerpen, Q-O2 Brussels, Saison Foundation Tokio Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und Flemish Community, Ministry of Culture


Im Kontext des Festivals „Politik der Algorithmen – Kunst, Leben, Künstliche Intelligenz“ von 11. bis 16. Juni 2019

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