NS-Dokumentationszentrum München

SCHÖN HABEN SIE GESUNGEN

Szenische Lesung // Eintritt frei

Ausgehend von Verbrechen und Gewalt, die während der NS-Zeit und der Nachkriegszeit in Oberbayern verübt wurden, begibt sich Christiane Huber auf die Suche nach letzten Zeitzeug*innen. Die Regisseurin, die im Landkreis Altötting geboren und aufgewachsen ist, rückte schon 2018 mit dem Projekt „Ein Dorf philosophiert“ die Geschichte der Zwangsarbeiter*innen, Menschen, die millionenfach von den Nationalsozialisten u.a. aus der Ukraine und Polen verschleppt und in der Industrie und der Landwirtschaft versklavt wurden, in den Fokus ihrer künstlerischen Auseinandersetzung. Es entstand ein Oral-History-Archiv aus Film-Interviews mit Zeitzeug*innen aus den bayerischen Dörfern, der Ukraine und Polen. Dieses Material bildet die Grundlage für das Theaterstück „10 Vaterunser“, das am 11. Januar 2020 in der Kammer 3 der Münchner Kammerspiele seine Premiere feiert. In der performativen Lesung „Schön haben sie gesungen” werden Schauspielerinnen aus Deutschland und Polen daraus erste Szenen und Einblicke zeigen.


MIT Maria Hafner, Anna Maria Sturm, Weronika Zalewska REGIE Christiane Huber BÜHNE Robert Keil KOSTÜME Henriette Müller VIDEO/LICHT Sven Zellner DRAMATURGIE/TEXTARBEIT Anna Gschnitzer KÜNSTLERISCHE PRODUKTIONSLEITUNG Katharina Denk OUTSIDE EYE Christoph Gurk

06. Dezember, 19:00 Uhr
NS-Dokumentationszentrum München

Eintritt frei