Kammer 2

SPIELART FESTIVAL: THE ECSTATIC

KONZEPT, CHOREOGRAFIE JEREMY NEDD & IMPILO MAPANTSULA

Performance

In Südafrikas Townships entstand während der Zeit der Apartheit die energiegeladene Tanzform des Pantsula. Um die extrem schnellen und virtuosen Schrittfolgen herum bildete sich bald eine neue Subkultur. Ihre Codes zeigen sich auch heute anhand von Kleidung, Sprache, Musik und einer ganz speziellen Lebensphilosophie. In „The Ecstatic“ lassen Jeremy Nedd und Impilo Mapantsula den Pantsula auf eine andere Tradition treffen – den Praise Break. Er stammt aus dem kirchlichen Kontext der Pentecostalbewegung (Pfingstbewegung). Bei diesen Gottesdiensten verschmelzen Tanzbewegung, Stimme und Klang auf überschwängliche Weise. Die Teilnehmenden machen die Erfahrung einer wahrhaften Ekstase. Was aber passiert beim Zusammentreffen der beiden Tanzstile? Jeremy Nedd & Impilo Mapantsula rücken in „The Ecstatic“ den „Break“ in den Fokus. Er wird wörtlich verstanden – als eine Unterbrechung. Auf der Bühne scheint die Zeit beinahe still zu stehen, während die sechs Tänzer in einer präzisen Bewegungsstudie dem Moment ekstatischen Erlebens sowie einem Aufgehen in der Gemeinschaft nachspüren.


Von und mit Kgotsofalang Moshe Mavundla, Tommy Tee Motsapi, Bonakele Mambotjie Masethi, Sicelo Malume ka Xaba, Sello Zilo Modiga, Vusi 2.2 Mdoyi Bühne Laura Knüsel Technik und Licht Thomas Giger Musik / Komposition Xzavier Stone & Modulaw Audiodesign Fabrizio Di Salvo Dramaturgie Anta Helena Recke

Koproduktion Kaserne Basel, Arsenic Lausanne, Theater Tuchlaube Aarau Mit Unterstützung von: Fachausschuss Tanz & Theater BS / BL, Südkulturfonds, Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung, Migros Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Jacqueline Spengler-Stiftung, Schweizer Interpretenstiftung, Wilhelm und Ida Hertner-Strasser Stiftung