Kammer 1

ZENTRUM FÜR POLITISCHE SCHÖNHEIT

PHILIPP RUCH IM GESPRÄCH MIT ANDREAS ZIELCKE

Gespräch

Mit der verkleinerten Nachbildung des Berliner Holocaust-Mahnmals im thüringischen Bornhagen, in unmittelbarer Nähe des Hauses von Björn Höcke, erregte das „Zentrum für Politische Schönheit“ (ZPS) 2017 bundesweite Aufmerksamkeit. Im April 2019 stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Gera Ermittlungen gegen die Aktionskünstler wegen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ aufgenommen hatte. Seit 2009 produziert das ZPS-Kollektiv mit den Mitteln des Theaters künstlerische Interventionen. In ihren Aktionen wird die Realität zur Bühne und die (politisch) Verantwortlichen zu den Protagonist*innen der Inszenierung. Im Gespräch mit Andreas Zielcke (Anwalt und von 2000 bis 2007 Feuilletonchef der SZ) spricht Philipp Ruch (Philosoph, Aktionskünstler und künstlerischer Leiter des ZPS) über die Verfassung der Kunstfreiheit.