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Wiederaufnahme des Probebetriebs an den Kammerspielen

Leider ist es aufgrund der aktuellen Situation vorerst bis Ende Mai nicht möglich, den Spielbetrieb auf den Bühnen der Münchner Kammerspiele wieder aufzunehmen. Weiterhin bleiben wir immer dienstags bis donnerstags und samstags online in der KAMMER 4 mit wechselndem Programm aktiv.

Kammer 4 You presents: Drama Kammer

Zoom in: „Der gute Mensch von Sezuan“ von Bertolt Brecht

Während die Bühnen der Theater weiterhin nicht bespielt werden können und auch viele Schulen nur langsam wieder ihre Klassenzimmer öffnen, peppt das Ensemble der Münchner Kammerspiele das Homeschooling auf. In mehreren Folgen lesen wir gemeinsam mit Euch die Klassiker, die auf Euren Lehrplänen stehen, sprechen über unsere Erfahrungen mit den Stücken, den Zugang zu den Figuren, geglückte Regiezugriffe, missglückte Monologe und was es eigentlich mit diesem V-Effekt auf sich hat.

2018 hat Franz Wanner für eine Performance bei „X Shared Spaces“ verantwortlich gezeichnet. Im Mai diesen Jahres veröffentlich er sein Buch „Foes at the Edge of the Frame“.

Die Münchner Kammerspiele solidarisieren sich mit Merci Mon Ami.

Leider mussten wir den Vorverkauf für unsere Vorstellungen nach dem 19. April bis auf Weiteres einstellen.

Beatrix Türk, Leiterin der Kostümabteilung der Münchner Kammerspiele, im Gespräch über neue Aufgaben und mehr Menschlichkeit in der Krise.

„Ich persönlich habe heute zum ersten Mal einen Zipfel des Gemeinschaftsgefühls, das ich am Theater im analogen Raum so liebe und das ich gerade so vermisse, im digitalen Raum zu packen gekriegt“, schreibt Regisseur Christopher Rüping über das erste Community-Viewing zu „Trommeln in der Nacht“ am 29. März.

Heute, am 03. März, ist es soweit: Der Vorverkauf für die Vorstellungen im April beginnt! Dabei stehen drei Uraufführungen auf dem Spielplan der Münchner Kammerspiele.

Mit den Morden von Hanau, dem dritten Anschlag seiner Art innerhalb eines Jahres, ist zur Gewissheit geworden, was wir seit den Verbrechen des NSU hätten wissen können: Rechtsextremer Terror, ob antimuslimisch oder antisemitisch, ist Teil des Alltags in Deutschland geworden. Wir alle sind mit den Konsequenzen dieser Wahrheit überfordert. Wir können und wollen uns nicht an den Gedanken gewöhnen, dass sich Menschen in diesem Land, beispielsweise, in einer Shisha Bar nicht sicher fühlen.

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