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Achtung! „Hochdeutschland“ läuft am Samstag zum letzten Mal! Schnell zugreifen und Restkarten sichern.

Verpassen Sie nicht die letzte Vorstellung von „Hochdeutschland“ am 11. Januar 2020, um 20 Uhr in Kammer 2!

Für Kurzentschlossene: Auch heute läuft Hochdeutschland bereits! Warum also warten? Tickets gibt es hier.

Protestbewegungen finden meistens auf der Straße statt. Organisiert wird sich im Internet, aber was am Ende zählt, ist die Sichtbarkeit auf der Straße. Verfolgt man die aktuelle Nachrichtenlage, stellt sich rasch die Frage: Protestiert bald halb Europa? Seien es die Schüler*innen, die sich europaweit unter dem Motto #fridaysforfuture versammeln, um gegen den Klimawandel und eine lasche Umweltpolitik zu protestieren oder die Proteste der gilet jaunes in Frankreich, eine Bewegung, die die altbekannten politischen Grenzziehungen verwischt hat und Bürger*innen unterschiedlichster Haltungen vereint. Die Proteste gehen in großen Teilen von Menschen aus, die nicht von dem herrschenden System profitieren, denen im wortwörtlichen Sinn ihre Zukunft genommen wird. Aber wie sieht es bei denen aus, die auf der anderen Seite stehen, diejenigen, die den Kapitalismus am Laufen halten, denjenigen, die profitieren? Der Protagonist des Romans, der Investmentbanker Victor, ist genau so jemand. Er hat alles und ist doch nicht glücklich. Victor beschließt zu handeln. Er gründet eine populistische Bewegung und sucht seine private Erlösung im politischen Protest. Kann sich das System von innen selbst zerstören? Wie weit ist die Elite in Deutschland von der Realität entfernt? Deutschland 2019: Braucht es einen Neuanfang?

Pressestimmen

„Das Ensemble springt erzählend von einer Rolle in die andere, zeichnet witz- und temporeich das Bild einer materiell übersättigten und ideel wie spirituell darbenden Oberschicht. Mal chorisch, mal einander ablösend tragen sie die dichten Texte vor, die nah an der Vorlage bleiben. [...] Zu den zarten Klängen, die Sachiko Hara dem Flügel im Hintergrund der Schaumberge entlockt, übt das Ensemble Kritik an einem Deutschland, in dem „von einer Leistungsgesellschaft keine Rede mehr” sein könne, ebensowenig wie von Verteilungs- oder Chancengleichheit.” (Die Deutsche Bühne, Anne Fritsch)

„Das war doch mal ein flockiger

Abend – zumindest im wörtlichen Sinn. Denn die ganze Bühne ist mit einem

hüfthohen Schaumgebirge bedeckt in der Kammer 2 der Münchner

Kammerspiele. [...] Dann erscheinen auch schon die Schauspieler (Zeynep

Bozbay, Abdoul Kader Traoré, Jannik Mioducki, Julia Windischbauer), die

in der Schaumflut herumwaten, -kriechen oder -sitzen, während sie

anmutig ihren Text vortragen.” (Münchner Merkur, Alexander Altmann)