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ZUM LETZTEN MAL!

Ihre letzte Chance, um „WUT“, „LUEGEN“ und „DIE SELBSTMORD-SCHWESTERN“ zu sehen!


Ein letztes Mal zeigen wir demnächst folgende Inszenierungen:


WUT

von Elfriede Jelinek | Inszenierung: Nicolas Stemann

Jelinek hat für ihr neues Stück „Wut“ die Anschläge von Paris zum Anlass genommen. Also jene tödlichen Attentate auf acht Redaktionsmitglieder des Satiremagazins „Charlie Hebdo“, zwei Polizist*innen und vier Kund*innen eines Supermarkts für koschere Lebensmittel im Osten der Stadt. Ihr Text entfesselt die Wut, die zu ihnen geführt haben mag. Jene Wut, die in einer grandiosen narzisstischen Selbstermächtigung alle Zweifel und jede Ohnmacht hinwegfegt zu einem: Das jetzt, das ist unser Moment! Ihr hattet eure Zeit, jetzt ist es unsere! Seht her und sterbt!

Weitere Infos und Fotos finden Sie hier.

28. Mai, 19:30 – 23.15 Uhr
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LUEGEN

Ein Projekt von Verena Regensburger und Ensemble | mit Übersetzung für gehörlose Zuschauer*innen

Zwischen zwei und 200 Mal am Tag lügen wir – abhängig davon, was man unter einer Lüge versteht: Unwahrheiten, Postfakten, Übertreibungen, Auslassungen, Höflichkeiten, Redefloskeln. Aber wie kann man eine Lüge erkennen? Unterlaufen Gestik und Mimik das gesprochene Wort? Um der Konstruktion von Wahrheit auf die Spur zu kommen, treffen in „Luegen“ eine hörende und eine gehörlose Schauspielerin aufeinander. Die Bühne wird zu einem Versuchsraum für bewusst und unbewusst Kommuniziertes, einem Authentizitätslabor, das einlädt zu dechiffrieren, genauer hinzusehen und zu beobachten.

Weitere Infos und Fotos finden Sie hier.

28. Mai, 20 – 21:15 Uhr
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29. Mai, 20 – 21:15 Uhr
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DIE SELBSTMORD-SCHWESTERN / THE VIRGIN SUICIDES

Nach dem Roman von Jeffrey Eugenides | Inszenierung: Susanne Kennedy

„The Virgin Suicides“ (dt: „Die Selbstmord Schwestern“) ist der erste Roman des US amerikanischen Autors Jeffrey Eugenides. In dem Werk – das auch durch die gleichnamige Verfilmung von Sophia Coppola bekannt wurde – erzählt Eugenides vom Leben der Familie Lisbon, einer durchschnittlichen Mittelstands-Familie in einer der Vorstädte Nordamerikas. Mit dem Freitod der jüngsten Schwester Cecilia, die sich aus dem Fenster stürzt, beginnt jedoch das „Jahr der Selbstmorde“. Zusehends offenbart sich, dass im Innern des Einfamilienhauses alle Kinderwünsche und Jugendträume an der kühlen Irrationalität der Eltern scheitern. Eugenides nähert sich dem Leben der fünf Lisbon Schwestern, in dem er die Verarbeitung des Traumas einer benachbarten Gruppe erst zu Männern heranreifenden Jungen zum Anlass nimmt, vor deren Augen sich die pubertierenden Schwestern das Leben genommen haben. Sie verehren die Mädchen und wollen ihre Rätselhaftigkeit und das, was sich im Innern des Hauses abspielt, verstehen. Sie dokumentieren ihre Beobachtungen und teilen sie mit den Leser*innen.

Weitere Infos und Fotos finden Sie hier.

25. Mai, 20 – 21:20 Uhr
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