Anta Helena Recke

Regie

Anta Helena Recke, geboren in München, arbeitete am Berliner GRIPS Theater im Bereich Theaterpädagogik bevor sie 2011 das Studium der Szenischen Künste an der Universität Hildesheim aufnahm. In dessen Verlauf entwickelte sie verschiedene transdisziplinäre Performances und musik-kuratorische Projekte, wie zum Beispiel im Rahmen ihrer künstlerischen Ko-Leitung des transeuropa-Festivals 2015.
Als Performerin und Assistentin in der ,,freien Szene” hat sie u. a. mit Gintersdorfer/Klaßen und Ana Borralho & João Galante zusammengearbeitet. In der Spielzeit 2015/16 und 2016/17 war sie als Regieassistentin an den Münchner Kammerspielen tätig, wo sie u.a. mit Susanne Kennedy, Philippe Quesne, Nicolas Steman und Amir Reza Koohestani zusammenarbeitete. Des Weiteren richtete sie dort die Urlesung von Frederik Müllers „Den größten Blumenstrauß der Welt“ ein.
Sie ist in verschiedenen Konstellationen als Theatermacherin tätig, eine intensive Arbeitsbeziehung verbindet sie mit dem Performer Julia*n Meding, in unregelmäßigen Abständen mit dem Schwabinggradballett. Ihre Arbeiten, Konzeptkunst in der Form von Theateraufführungen, beschäftigen sich mit der Markierung und Nicht-Wiederholung von Normativität und der Frage, wie man für das Publikum Erfahrungsräume konstruieren kann, die es sonst nicht betreten würde. Ihre letzte Inszenierung LOVEPIECE, eine performative Etüde über Togetherness für zwei Menschen und ein Metallgerüst, die sie 2015 im Rahmen der treibstoff­-Theatertage am Jungen Theater Basel entwickele, wurde zum AUAWIRLEBEN- Festival nach Bern, ins Ballhaus Ost und an die Münchner Kammerspiele eingeladen. 2017 erhält sie das Theaterstipendium der Stadt München.

In der Spielzeit 2017/18 wird Anta Helena Recke die 2016 zum Berliner Theatertreffen eingeladene Inszenierung „Mittelreich“ von Anna-Sophie Mahler im Stil der Appropriation Art mit einem Ensemble schwarzer SchauspielerInnen kopieren.