Christine Umpfenbach

Regie

Christine Umpfenbach studierte Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin Weißensee und Regie am Goldsmiths College London. Sie leitete das Obdachlosentheater „Ratten 07“ an der Volksbühne Berlin. Seit 2003 arbeitet sie als freiberufliche Regisseurin in verschiedenen Städten u.a. in München, Freiburg, Riga, Tel Aviv und Taipei. Ihre Theaterprojekte sind dokumentarisch und häufig partizipativ. Seit 2006 hat sie an den Münchner Kammerspielen kontinuierlich inszeniert, u.a. „Fluchten 1-4“, „Gleis 11“, „Win Place Show 2018“ und hat die Stadtprojekte „Hauptschule der Freiheit“ und „Munich Central“ mitentwickelt. „Urteile“, das im Residenztheater München 2014 uraufgeführt wurde, war das erste Stück in Deutschland, das sich mit der Perspektive der Opfer des NSU beschäftigt hat. Es wurde im Unrast Verlag herausgegeben.

2014 erhielt sie den Theaterförderpreis der Landeshauptstadt München, da ihre „entwickelten Projekte, die (identitäts-) politischen und sozialen Themen in dieser Stadt sehr direkt, präzise und ästhetisch überzeugend ansprechen. Ihre Arbeiten sind daher nicht nur 'mit dem Kulturleben Münchens eng verknüpft', sondern ganz konkret mit dem Leben in dieser Stadt.“

Zuletzt entwickelte sie zusammen mit dem Autor Denijen Pauljević und Schauspielstudierenden der Bayerischen Theaterakademie Die rote Republik“.