Hürdem Riethmüller

Schauspieler*in

Hürdem Riethmüller ist in München geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern waren bildende Künstler aus Istanbul, die sich bereits 1956 aus privaten Gründen in München niederließen. Sie erlangte die Allgemeine Hochschulreife am Willi-Graf-Gymnasium in München. 1979-1981 folgten ein Studium der Theater­wissenschaften und Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Nach einer Hospitanz am Théatre de Liberté ihres Cousins, des Regisseurs Mehmet Ulusoy, in Paris brach sie ihr Studium ab um 1981-1985 an der staatl. anerk. Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule „Der Kreis“ in Berlin zu studieren und legte die Allgemeine Bühnenreife ab. Sie hatte Auftritte an Bühnen wie Schaubühne, Renaissance Theater, Hamburger Kammerspiele, Schuburg Theater der Jugend/Kammerspiele München, im Ensemble des Theaters der Altmark, im Westfälischen Landestheater u.v.m., als auch in Film-, Fernseh- Musical- und Hörspiel­produktionen. In der Spielzeit 2016/2017 spielt sie für die „Bühne für Menschenrechte“ im Heimathafen, Berlin, in den „NSU-Monologen“ die dokumentarische Rolle der Adile Simsek. Sie ist sowohl in den türkisch- als auch deutschsprachigen Aufführungen zu sehen. Im RBB hat sie in der Hörspielproduktion „Vergesst mich nicht“ ebenfalls die Hauptrolle der Adile Simsek gesprochen. In dem gleichnamigen Fernsehfilm der ARD über die Angehörigen der NSU-Opfer hatte sie einen Auftritt als Elif Kubasik.