Kammer 2
16. Nov 20:00 Uhr

Ersatzvorstellung: TRÜFFEL TRÜFFEL TRÜFFEL

Lustspiel von Eugène Labiche

Inszenierung: Felix Rothenhäusler

Schauspiel

Wegen Krankheit im Ensemble zeigen wir am 16. November statt „Das Erbe“ „Trüffel Trüffel Trüffel“ ein Lustspiel von Eugène Labiche um 20 Uhr (Preise F, 2. Abo Donnerstag Lila/Grün). Um 19:30 Uhr findet eine Einführung vor der Probebühne 1 statt. Bereits gekaufte Karten sind für die Ersatzvorstellung gültig oder können ab sofort an der Tageskasse bzw. zur Abendkasse am 15./16. November umgetauscht oder zurück gegeben werden.

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„Mir ist ganz schwindlig von der gesellschaftlichen Höhe, die ich so langsam erreiche.“ Klassenunterschiede und die mit ihnen einhergehenden sozialen Codes sind bestes Komödienmaterial, das wusste schon im 19. Jahrhundert Eugène Labiche. „Trüffel Trüffel Trüffel“ (eigtl. „La poudre aux yeux“, wörtlich übersetzt „Sand in den Augen“), eines seiner über 175 Lustspiele, handelt von Kleinbürgern, die einander Großbürgerlichkeit vorspielen, sich gegenseitig sprichwörtlich Sand in die Augen streuen. Sie reden geschwollen daher, ordern eine Unzahl von Trüffelspeisen und abonnieren eine Loge in der Oper, wo leider nichts anderes läuft als immer wieder „Rigoletto“. Egal: Wer hoch hinaus will, muss hoch stapeln. FAKE IT, UNTIL YOU MAKE IT.

Der Regisseur Felix Rothenhäusler, der an den Kammerspielen bisher Reinhard Jirgls Science-Fiction- Sprachspielepos „Nichts von euch auf Erden“ und Ryan Trecartins Beschleunigungspartitur „The Re’Search“ inszeniert hat, knüpft mit „Trüffel Trüffel Trüffel“ an seine Studienarbeit „Die Affäre in der Rue de Lourcine“ an, ebenfalls von Eugène Labiche, die über acht Jahre lang das Publikum mit minimalen Mitteln zu maximalem Lachen bringen konnte, zuletzt am Theater Bremen, wo Felix Rothenhäusler seit 2012 Hausregisseur ist. Die Neuübersetzung von „La poudre aux yeux“ übernimmt Tobias Haberkorn, nicht nur Übersetzer von „The Re'Search“, sondern auch von „Rückkehr nach Reims“, dem autobiografischen Essay des französischen Soziologen Didier Eribon, der das Klassenthema 2016 auf die politische Agenda zurückgebracht hat.

Aus dem Französischen von Tobias Haberkorn.

Musik: „Überbach“ Versionen von Pantha Du Prince komponiert aus Material von Johann Sebastian Bach von Hendrik Weber und Arash Safaian.

Mit

Marie Rosa Tietjen, Nils Kahnwald, Risto Kübar, Annette Paulmann, Wiebke Puls, Samouil Stoyanov, Zeynep Bozbay, Joscha Baltha, Caroline Geiger

Inszenierung

Felix Rothenhäusler

Choreografie

Caroline Geiger

Bühne

Jonas von Ostrowski

Kostüme

Elke von Sivers

Licht

Stephan Mariani

Musik

Pantha du Prince

Dramaturgie

Tarun Kade